Entspricht die Benutzung einer IR-Wärmekabine einem normalen Saunabesuch?

Vor allem die Finnen haben zur Beliebtheit der traditionellen Sauna beigetragen. Ihre alte Religion schrieb dies als Mittel zur Reinigung von Seele, Geist und Körper vor.
 
Eine traditionelle Sauna funktioniert über eine indirekte Umwandlung von Wärme: Der Effekt der Sauna wird durch die Zirkulierung von warmer Luft und meistens durch die direkte Einwirkung dieser warmen Luft auf die Haut erzielt. 

Abgesehen von den unterschiedlichen Wirkungen der IR-Strahler mit kurzer, mittlerer und langer Wellenlänge, wird eine IR-Wärmekabine den Benutzer tiefer und wirkungsvoller erwärmen, da der überwiegende Anteil an Energie zur Erhöhung der Körperwärme verwendet wird, und nicht für die Erwärmung der Luft. Dadurch unterscheidet sich eine IR-Wärmekabine von einer traditionellen Sauna.

Die IR-Energie einer IR-Kabine kann eine Verdopplung des Schweißvolumens im Vergleich zu einer normalen Sauna bewirken, obwohl sie mit deutlich niedrigeren Temperaturen arbeitet, nämlich 40 bis 60°C im Vergleich zu 90 bis 100°C bei einer normalen Sauna.

Ein gutes IR-System kann man sogar mit offenen Türen oder ohne Einbau in eine Kabine benutzen, wenn man ausschließlich die Tiefenwirkung der IR-Strahler benutzen möchte. Diese Art der Erwärmung ist insbesondere für Personen geeignet, die keine hohen Temperaturen vertragen; im letztgenannten Fall spricht man von einer Laconium-Anwendung.

Die eindringende Wärme der IR-Strahlung, insbesondere die IR-A-Wärme, sorgt in erster Linie für ein  reinigendes Schwitzen, während man bei einer traditionellen Sauna von einem entspannenden Schwitzen spricht.

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